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Laphroaig 1976, OB

30 Mai

Zum Thema Laphroaig fällt mir noch der hier ein, den ich vor einiger Zeit probieren durfte:

In der Nase war der Malt deutlich torfig, allerdings nicht so extrem, wie ich es (von einem Laphi) erwartet hätte. Stattdessen machte ihn eine deutliche Fruchtigkeit aus, zitrusartige Spritzigkeit und vom Charakter her machte er eher einen zurückhaltenden, ja fast femininen Eindruck, was ich nun wirklich nicht erwartet hätte, was mich aber auch nicht wirklich störte.

Alles ist sehr ausgewogen und harmonisch, auf diese typisch Art, wie ich es schon häufiger bei den alten Laphroaigs (1977, 10 yo, 15 yo als OB der 80-er/bzw. 90-er) genießen konnte.

Im Mund sehr voll und komplett, mittelsüß und nicht nur für einen Laphroaig recht sanft (!), große Ausbreitung im Mund und wieder sehr harmonisch und fast ein wenig unspektakulär. Mäßig torfig und mit der Zeit trockener werdend.
Sehr langer, wärmender und voluminöser Abgang, torfiger Nachgeschmack.

Fazit: Toller Stoff, den Preis, den er momentan auf dem Markt so erzielt (wenn man ihn denn überhaupt entdeckt) ist er m.E. aber nicht wert.

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰✰✰

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