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Glen Grant 38 yo, 1972/2010, SSMC

02 Jul

Die jungen Glen Grant OBs sind ja manchmal nicht so der knaller, die sehr alten können aber fantastisch sein und haben ihren ganz eigenen Reiz.

In der Nase zeigt sich wieder eine tolle Alterstypische Komplexität und es dominieren eindeutig edle, alte Aromen wie Leder, Tabak, einiges an Holz, auch Sherry, aber nicht dominant und der Duft einer neu gekauften Zeitschrift mit dickem Papier, wenn man sie zum ersten mal aufschlägt und kräftig zwischen den Seiten riecht (wenn Ihr wisst, was ich meine). Trotzdem finde ich aber auch fruchtige, orangige Noten und einen Caramellbrownie, in den ich förmlich reibeißen kann. Sehr edel, sehr elegant.

Im Mund: die Zunge prickelt, fast wie eingeschlafen, viel Volumen, eher trocken, aber auch mit einer nicht zu dominanten Sherrysüße. Dunkle Schoki, Caramell, etwas scharf, aber schnell wärmend und mit leicht holzigem Abgang.
Toll, wie der Malt trotz des hohen Alkoholgehaltes völlig ohne Brannt wärmend hinabgleitet und einen edlen Nachgeschmack mit leichten Zitrusnoten hinterlässt.
Schön, daß der Sherry nicht so dominiert und somit das ganze komplexe und feine Spektrum des Malts zum Vorschein kommt.

Fazit: Einfach köstlich….

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰✰✰

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