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Inchgower 1974/2008, Cask 7877, A.D. Rattray

06 Sep

Deutlich heller ist er und auch im Duft ist der Sherry eher im Hintergrund zu suchen. Trotzdem ist er da, aber im Vordergrund stehen eher kräutrige Aromen, trockene würzigkeit und zugleich eine Fondantartige Süße, frisches Getreide auf dem Acker und Zitrusnoten.
Etwas Seifenlauge drängt sich mir auf, aber dezent. Dieser Malt erinnert mich etwas an einen unverdünnten Cragganmore 17 yo, und überhaupt ist er in der Nase ziemlich stechend. Also nicht zu doll dran riechen, sonst versenkts die Nasenhaare!!

Dann im Mund: Alter Schwede!!! Das nenn ich mal nen Antritt, Angriff wäre wohl eher das Richtige Wort. Obwohl nur 0,9%vol mehr als der Glenfarclas brennt er alles nieder, was der Glen vorher angewärmt hat. Puh, das ist schon fast etwas anstrengend.
Schön süß ist er aber, wenn man ihn denn erste mal runter bekommen hat, mit malzigem, floralem und sehr vitalem Abgang und Nachgeschmack.
Der leichte Seifenlaugenton ist auch im Nachgeschmack erkennbar, aber lange nicht so doll, wie ich es mal bei einem alten Edradour hatte.

Fazit: Was für Hardcoremaltfans, und wenn der Glen was für den Winter ist, so ist der Inch was für die nächste Eiszeit!

Rating: ✰✰✰✰

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