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Laphroaig 2000, Sign. cask strength, vintage Coll.

16 Feb


Was in der Flasche noch ordentlich, beeindruckend dunkel aussieht,

relativiert sich dann im Glas natrürlich etwas, trotzdem springt mir neben intensiven Rauch auch eine intensive Sherrynase entgegen. Und mein Finger, mit dem ich versehentlich den feuchten Korken berührte „duftet“ auch nach einer halben Stunde noch…

Unverdünnt sticht es schon ziemlich, alkoholisch und scharf, etwas wie wenn man an extrascharfem Senf riecht und zu doll inhaliert.
Ich verdünne daher auf 50%vol: Nun raucht es noch etwas mehr, sehr aromatisch, keinesfalls unangenehm….nun ja, ich mag ja rauchige Malts auch. Dann fruchtiger Sherry, zitrusartig, Puderzucker, ein bißchen nach chlor (wie im Schwimmbad, wenn man aus der Dusche kommt) und aromatisierter Pfeifentabak (Kirsche).

Im Mund prickeld, scharf, würzig, rauchig, etwas süß, aber deutlich trockener als der 1999-er von Sign. in Faßstärke.
Natürlich auch viel Torfrauch im recht trockenen, mittellangen Abgang.
Etwas metallen und wieder zitrusartig im Nachgeschmack. Er macht eher einen schlanken Eindruck, und ich hatte ihn süßer in Erinnerung, als ich ihn vor 2 Jahren zum letzen mal probiert hatte.

Fazit: Wenn man Laphroaig mag, dann kann man ihn haben wollen, muß man aber auch nicht unbedingt.

Rating: ✰✰✰

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