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Glen Grant 1990, G&M Abf. ca. 2011

21 Apr

Als ich dieses kleine Fläschchen im Regal stehen sah, war ich schon etwas skeptisch, denn die Farbe ist sehr hell. Selbst wenn es nun eine reine Ex-Bourbon-Reifung sein sollte, kann man für einen 20 yo etwas mehr „Bräune“ erwarten. Trotzdem habe ich ihn zu wissenschaftlichen Zwecken gekauft, und so eine Mini konnte mein Geldbeutel gerade noch verschmerzen.

Nase: Blumig, grasig und sehr jung wirkend. Er erinnert an unreife Früchte, Apfelsaft und grüne, harte Birne, ein bißchen seifenartig und parfümiert. Etwas Cassis schleicht sich ein, im Gesamten ist er aber sehr hell, säuerlich und ein bißchen wie Buttermilch, welche ich ansich sehr gerne mag. Im Whisky kann ich aber gut auf solche Aromen verzichten.

Mund: Ölig, wieder blumig etwas Vanille, legt sich anhänglich auf die Zunge und klebt dort, schnell trocken und etwas adstringierend.

Abgang: Mittellang und fade. Nicht wirklich lecker.

Fazit: Eindeutig hat da das Faß zu wenig gehabt, was es an den Whisky hätte abgeben können. Wer die Sherrymalts von Glen Grant kennt, wird hier besonders enttäuscht sein.

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