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Balblair 2001/2011, OB

21 Apr

Als ich diesen Malt zum ersten mal flüchtig im Laden probierte, war ich nicht soo sehr überzeugt, da mir vor allem eine gewisse Schärfe im Mund in Erinnerung war. Ich belehrte mich nun aber selbst eines Besseren, indem ich ihn zu Hause noch mal in Ruhe und nur für sich verkostet habe.

Nase: Auf den ersten Sniff sofort enorm fruchtig, wenn auch etwas vordergründig und aufgesetzt mit Erinnerungen an Gummibärchen. Der Duft geht aber schnell tiefer, und unter der Oberfläche finden sich dann Vanille, heller Traubensaft, unreife Banane, Ananas, Honigmelone, gezuckerte Grapefruit, roter und süßer Apfel, ein bunter Mix aus hellen Früchten also. Alles ist reizend, gefällig und frisch, sehr schön soweit.

Mund: Tja, und da ist sie nun wieder die Schärfe, eindeutig durch den Alkohol verursacht. Das brennt schon etwas, besonders beim ersten Schluck. Vielleicht hätten in diesem Fall ein paar vol% weniger ausgereicht (obwohl ich ja ansonsten eher ein Verfechter von höheren Alkoholwerten in einem Malt bin). Ansonsten ist er mittelsüß, fruchtig, mit breiter Ausdehnung im Mund. Auch hier ist er frisch, etwas ölig aber, wird dann etwas kräutriger und würziger, grundsätzlich bleibt dies aber ein ziemlich fruchtiger Malt.

Abgang: Lang, süß und würzig. Macht Vorfreude auf den nächsten Schluck.

Fazit: Mal abgesehen von der Schärfe im Mund (an die man sich mit zunehmender Anzahl von Drams dieses Malts etwas gewöhnt) ist dies ein sehr gelungener, fruchtiger Whisky für jeden Tag.

Rating: ✰✰✰

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