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Yamazaki 12 yo, Suntory OB

24 Apr

Dieser Whisky begleitet mich nun schon eine ganze Weile, und ich komme immer wieder auf ihn zurück, auch wenn ich zugebener Maßen bisher noch nicht so weit über den Tellerrand Schottlands hinaus geblickt habe. Hier lohnt es sich aber, wie die folgende Beschreibung deutlich machen sollte.

Nase: Das ist einer dieser Düfte, die einen sofort für sich einnehmen, er überzeugt sofort. Und trotz seiner enormen Intensität ist er nicht aufdringlich. Zuerst dominiert ein Hauch von Tapetenkleister oder Klebstoff, dann folgen unmittelbar Vanille, viele Früchte (Trockenfrüchte, Rosinen, etc.) und schließlich gesellt sich noch eine wunderbare Würzigkeit dazu, welche ich von den schottischen Malts nicht kenne aber unter anderem an Tannennadeln und Baumharz erinnert. Eventuell ist dies der Reifung in japanischem Holz geschuldet. Er hat sehr viel Biß, viel Aroma, Sherry und Rumtraube fallen mir da noch ein. Köstlich und schön komplex.

Mund: Süß und würzig zugleich, sehr intensiv und wärmend, er kommt und geht in Wellen. Dabei transportiert er Vanille, Karamell, Honig und ist knusprig und frisch. Das Mundgefühl erfüllt alles, was die Nase verspricht.

Abgang: Eher mittellang aber komplett, ohne plötzlich abzureißen, mit leicht blumiger Note und Honig.

Fazit: So ganz billig ist er für einen 12 yo ja nicht, für mich aber jeden Cent wert. In jeder Beziehung ein köstllicher und süffiger Whisky.

Rating: ✰✰✰✰

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