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Glen Grant 1974/2011, Duncan Taylor

30 Apr

Nase: Der Duft ist wirklich äußerst komplex und wunderbar aromatisch. Es dominiert anfangs der Sherry mit einem Teil von aufgeblasenem Luftballon, etwas säuerllich, aber nur zu Anfang. Dann zeigt sich noch schnell recht viel Holz, und gleich danach öffnet sich ein ganzer Fächer an Düften von Tabak, Rumrosine, dunkle Schokolade, aber auch süße, überreife Erdbeere, Karamell, süß und süffig wird er mit der Zeit und läßt mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Ein bißchen Rauch kann ich vernehmen, ist aber nicht viel, und es handelt sich wohl eher um seine Abbauaromen, nach so langer Zeit im Fass. Jetzt wird er buttrig, wird immer besser, ich würde mich am liebsten reinlegen, so appetitlich duftet es aus meinem Glas. Etwas Klebstoff nun mit der Zeit, große Harmonie, und der Malt zeigt ganz verspielt mal dies und mal das, eben nacheinander und ganz in Ruhe, alles was er zu bieten hat.

Mund: Der Antritt ist enorm intensiv, dunkle, holzige Aromen, wenig fruchtig ist er, aber mit etwas marzipanähnlicher Süße, ansonsten aber eher trocken, schlank und sehr elegant. Er kommt und geht in Wellen, mit Vanille und Leder, etwas Erdbeere, verblasst nur langsam und kontinuierlich.

Abgang: Lang und Haselnussig, etwas ausgemergelt zum Schluß.

Fazit: Die ist ein eleganter, alter Glen Grant von allerbester Qualität, der besonders durch seine traumhafte Nase besticht.

Rating: ✰✰✰✰

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