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Glendronach 21 yo Parliament

13 Mai

Nase: Natürlich ist der erste Eindruck von enormer Kraft geprägt. Trotzdem kommt mir aber zeitgleich der Gedanke von einer deutlichen Eleganz in den Sinn. Der Sherry dominiert eindeutig und ist dabei sehr süß. Es gesellt sich dann schnell eine schöne Fruchtigkeit dazu, mit Pflaumen, süßen Orangen, aber auch Karamell, knusprige Dinkelkekse, Sojasauce und Weihnachtsgewürze ergänzen das Geruchsbild. Es dauert etwas, aber mit der Zeit öffnet sich der Duft immer mehr und fächert sich immer weiter auf. Im Vergleich zum 15 yo Revival ist dieser hier sicher genauso intensiv, wirkt aber deutlich reifer und komplexer, er hat ähnlich viel Kraft, aber mehr Eleganz. Der recht hohe Alkohol ist sehr gut integriert und sticht nicht hervor.

Mund: Sehr intensiv, aber erfreulicherweise nicht zu süß. Er prickelt im Mund und macht einen fast schlanken Eindruck, was mir sehr gut gefällt, da ich etwas Angst hatte, von einer pappigen Süße überrollt zu werden. Es zeigen sich wieder Sherry, nicht zu bittere Bitterschoki, Kaffee, Leder und eine schöne Würzigkeit (Muskatnuß). Der Malt ist dabei sehr elegant, trocknet recht schnell und entwickelt sich zu einer leichten Tanninartigkeit.

Abgang: Mittellang bis lang, würzig, mit Kaffee, Leder und Tanninen.

Fazit: Dieser Glendronach vereint auf optimale Weise volles, süffiges Aroma mit großer Eleganz. Eine tolle Mischung. Von den „standard“-Originalabfüllungen gefällt er mir bisher am besten.

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰✰✰

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