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Bruichladdich Waves

02 Jun

Mit 20 ppm soll dieser Malt ja getorft sein, ich muß aber sagen, daß ich den Rauch eine ganze Weile suchen mußte, bis ich ihn überhaupt entdeckt hatte.

Nase: Die Exbourbon- und Madeirafässer, in denen der Malt reifte, haben ihre Spuren hinterlassen. Denn es dominiert zu Beginn eine recht intensive Fruchtigkeit, welche von einer deutlichen Süße geprägt zu sein scheint und ergänzt wird von frischer Minze und Vanille. Erst dann erkenne ich eine gewisse Rauchigkeit, die meines Erachtens aber deutlich im Hintergrund bleibt. Sehr frisch ist er, mit Meeresbrise, Zitrusfrucht und Salz. Mit der Zeit wird er leicht grasig.

Mund: Recht angenehm, mittelsüß mit Grasigkeit, etwas Zitrusfrucht und einem starken Antritt, der jedoch schnell an Kraft verliert. Es macht fast den Eindruck, als würde er sich kurz aufbäumen, bevor er zu Boden geht. Der Rauch ist auch hier kaum zu spüren, der Alkohol sehr dominant, sodaß die Geschmacksfülle leidet und lediglich noch etwas Vanille und Tannine preisgibt.

Abgang: Eher kurz mit Pflanzenartigkeit und fadem Nachgeschmack.

Fazit: Dies ist ein unkomplizierter, etwas alkohollastiger Malt, der meiner Meinung nach aber nicht allzu viel Beachtung benötigt und meilenweit von der Qualität eines Laddie Ten entfernt ist.

Rating: ✰✰

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