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Ardbeg 17 yo, OB

11 Jun

Nase: Ardbeg? Nee, das muß was altes aus der Speyside sein, so zumindest mein erster Eindruck. Warum? Weil jeder Rauch zu fehlen scheint. Stattdessen zeigen sich Fudge, Malzigkeit, Frucht, grüner Tee und Honig. Im Laufe der Zeit gewinne ich den Eindruck, als erscheine ein Duft von erloschenem und erkaltetem Lagerfeuer. Ich hätte etwas mehr Komplexität erwartet, trotzdem ist das ein recht ansprechender Duft, aber mit wirklich sehr wenig Rauch.

Mund: Erstaunlich kraftvoll, mit großer Geschmacksfülle, und dezentem Alkohol. Mittelsüß, nun auch etwas torfiger und fruchtig in den Backen. Ich dachte zuerst, die 40%vol wären sicher zu wenig, aber so kommt der eigentliche Geschmack des Malts wunderbar zur Geltung. Mit der Zeit wird er etwas herber, mit Tabak, Holz und etwas mehr Seecharakter.

Abgang: Recht lang, erst süß, dann maritimer und trocken. Torfiger Lagerfeuer-Holzkohle-Nachgeschmack.

Fazit: Dieser Ardbeg ist etwas ungewohnt, wenn man die alkoholstärkeren Versionen kennt und mag. Wer die große Power der jüngeren Ardbegs erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Trotzdem ist dies ein Malt von hoher Qualität.

Rating: ✰✰✰✰

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