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Springbank 25 yo, OB ca. 1990

16 Jun

Darfs wieder mal was altes sein? Und damit meine ich alt in jeder Beziehung? Dann bitte sehr:

Nase: Ein Traum! Der Duft ist schon aus dem Flaschenhals gerochen zum reinbeißen…. Hochkonzentriert, Nuss und Nougat (manche sagen auch Nussnougat), Holzpolitur und auch Klebstoff gibt es im Angebot. Das wäre ja nun für einen 25 yo etwas wenig, also Nase weiter im Glas versenken und darin verlieren. Leichte Fruchtigkeit mit Orange, Zitrus und Cocos, dazu Vanille, Holz und mentholartige Frische. Das ist schon eine tolle Kombination an Aromen, und doch ist dort noch eine weitere  Komponente, die charakterisiert ist durch eine pfefferartige Schärfe. Trotz dieser Komplexität ist der Malt im Duft erstaunlich kompakt und benötigt einiges an Zeit, um hinreichend ergründet zu werden.

Mund: Kräftiger Antritt mit pfeffriger Schärfe und Würzigkeit. Der Alkohol ist recht dominant, sodaß die Geschmacksfülle etwas leidet. Trotzdem finde ich noch Aromen von Pfefferminze und Schwarztee, er wärmt wunderbar meinen Hals, ist ziemlich trocken, würzig, drahtig und elegant. Mit der Zeit wird er etwas bitter.

Abgang. Lang und wärmend mit Pfeffer, Orangenschalen und Bitterkeit. Der Nachgeschmack ist sehr lang und geprägt von Vanille, Minze und Tanninen.

Fazit: Wieder einmal ein toller Stoff aus der alten Zeit, mit traumhafter alter Nase. Lediglich der Alkohol ist meines Erachtens im Geschmack etwas zu dominant.(und vielen Dank Markus für diese Erfahrung)

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰✰✰

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