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Ardbeg Almost There

22 Jun

Nase (pur): Im Gegensatz zu den beiden anderen in der Reihe (very young und still young) läßt sich dieser hier nur schwer unverdünnt verriechen. Der Alkohol überdeckt alles, läßt nur etwas Rauch und Karamell entweichen und verschließt den Malt komplett.

Nase (auf 50%vol): So ist es besser, er wird nun etwas freigiebiger und sanfter (aber natürich ohne dabei wirklich sanft zu sein), der Alkohol zieht sich zurück, der Torfrauch entweicht und umwabert meine Nase. Der Charakter wird nun maritim, pfeffrig, mit leichter Zitrusartigkeit, und Strandaroma. Nicht sehr komplex, aber ansprechend und um einiges wilder als die anderen beiden.

Mund (mit 50%vol): Sehr intensiv, lodernd, wärmend mit guter Balance von Alkohol und Geschmack, mit etwas Sherry, mittelsüß und herb zugleich. Er wird recht schnell trocken und mit der Zeit auch etwas bitter. Auch hier finde ich ihn nicht wirklich komplex.

Abgang: Ziemlich lang und kontinuierlich, phenolisch und bitter.

Fazit: Das explosive Finale dieser Reihe. Beeindruckend im Geschmack, aber lange nicht so überzeugend wie z.B. ein Uigeadail. In dieses recht gelungene Gerüst eines Malts, hätten eine gewisse Fruchtigkeit und Süße für einen deutlichen Qualitätssprung gesorgt.

Rating: ✰✰✰✰

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