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Balblair 2000/2011, OB

17 Aug

Nase: Wie auch schon beim 2001-er Balblair, steht hier eine deutliche Fruchtigkeit im Vordergrund. Es zeigen sich Ananas, Kiwi, Stachelbeere, und diese Fruchtkombination läßt mich spontan an einen gut gekühlten australischen Sauvignon Blanc denken. Hier kommen aber noch Aromen von Vanille und Cocos hinzu, und der Gesamteindruck ist etwas spritig und leicht seifenartig. Er macht einen deutlich trockeneren und grasigeren Eindruck, als der 2001-er.

Mund: Das ist nun wirklich erstaunlich. Nach dem der 2001-er ja schon eine leichte alkoholische Schärfe im Geschmack aufwies, ist dieser hier nun noch schärfer, und das obwohl er sogar 3%vol Alkohol weniger zur Verfügung hat. Er ist recht schlank, trocken, mineralisch und zitrusartig, mit Cocos, Vanille und einer eher schwachen Geschmacksfülle. Der Alkohol dominiert deutlich und macht den Malt dünn.

Abgang: Recht kurz mit Vanille, Alkohol und Pflanzenartigkeit zum Schluß.

Fazit: Ganz klar würde ich den 2001-er vorziehen, welcher von allem deutlich mehr zu bieten hat (mal abgesehen von der alkoholischen Schärfe). Dieser hier ist einfach zu scharf und alkoholisch.

Rating: ✰✰

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