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Ardbeg Uigeadail, OB 2012 (L12 114)

02 Sep

Nase: Süüüß, mit viel Sherry und darunter hervorschimmernder Torfigkeit. Sahnetoffee, Karamell, Trüffelschokolade, Marzipan und Schwarzteearomen vereinen sich wunderbar mit einer mürben Fruchtigkeit, die mich an überreife Pfirsiche, Orangen und Erdbeeren erinnert. Das ganze ist enorm aromatisch und schön komplex, und eine deutliche Erdigkeit kommt auch noch hinzu.

Mund: Explosiv und intensiv, sehr süß und gleichzeitig salzig fließt er in meinen Mund. Der Alkohol ist zwar spürbar, angesichts der Intensität der extremen Sherryaromen, sticht er nicht hervor sondern ist gerade mal hoch genug, um neben den restlichen Düften überhaupt in Erscheinung treten zu können. Der Malt klebt fast am Gaumen und schmeckt intensiv nach Kräuterbonbons, Lagerfeuer, Erde und Seetang, ist dabei gewaltig und anhaltend süß, salzig und wärmend. Erst zum Ende hin (was kaum erreichbar scheint) wird er etwas trockener, phenolischer und leicht adstringierend. Umheimlich lecker!

Abgang: Sehr lang mit Kräutern, Salz, Torf und Erdigkeit.

Fazit: Ein sensationeller Malt, der in jeder Beziehung ein Superlativ darstellt. Der Faßeinfluß auf das Destillat scheint hier schon enorm gewesen zu sein, sodaß man nach dem ardbegschen Brennereicharakter etwas länger Ausschau halten muß. Doch wenn einem der nicht sooo wichtig ist, dann hat man sein Glück in diesem Malt gefunden.

Rating: ✰✰✰✰✰

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