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Glenglassaugh 1979/2011, Signatory Vintage Cask 1545

30 Sep

Nase: Auf den ersten Riecher macht der Malt einen recht fruchtigen Eindruck, mit Ananas, Stachelbeeren, grünen Birnen, Fruchtgummis und Pina Colada. Doch diese Fruchtnote ist ziemlich schnell durchrochen, und darunter erscheinen strohige, kräutrige Aromen, welche mich fast etwas an einen Cragganmore erinnern. Aber nur fast, denn dieser hier ist noch würziger und zeigt Eukalyptus, Minze, Vanille und eine gewisse Eichenwürze, und das alles scheint mir auf einem ganz leichten Teppich aus rauchigen Aromen gebettet zu sein. Die Darstellung in der Nase ist extrem fein, fast etwas fragil, aber enorm elegant und erst mit der Zeit erschließt sich die schöne Komplexität dieses Tropfens.

Mund: Das Mundgefühl ist auf Anhieb weich mit kurzer Intensitätsspitze und dann recht schnell abfallender Kraft. Er ist nur kurz süß, dann schnell trocken, mit Salz in den Wangen, Karamell, Minze und Kräutertee. Auch im Geschmack ist er sehr fein und elegant, die Komplexität des Duftes finde ich hier in dem Umfang aber nicht.

Abgang: Mittellang, trocken, leicht adstringierend, kräuterartig.

Fazit: Das ist kein Malt für einen Quickie, das sollte man wissen. Wenn man ihm aber mit einem feinen Näschen, Ruhe und viel Zeit begegnet, dann hat er unheimlich viel zu erzählen. Im Geschmack fehlt es ihm aber dennoch etwas an Kraft und Volumen.

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰

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