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Mannochmore Loch dhu 10 yo, OB

06 Okt

Diesen Whisky hatte ich vor ein paar Jahren schon einmal probiert, und ich kann mich noch an den etwas eigentümlichen Geschmack erinnern. Hier nun noch mal aktuell und mit Tastingnotes.

Nase: Enorm viel Lakritze sticht in der Nase, ergänzt von einer dunklen Fruchtigkeit, die mich hauptsächlich an Pflaumenmuß erinnert. Dazu kommen Aromen von Marzipan, Karamell, Eichenholz und Sojasoße (und so sieht er ja auch aus), und ich muß sagen, daß der Duft gar nicht so unangenehm erscheint, obwohl das ganze einen ziemlich künstlichen Eindruck macht.

Mund: Puh…! Ditt kratzt aber janz schön in meene Fressluke!  Entschuldigung, aber das mußte jetzt mal sein. Er schmeckt eigentlich nur nach bitterem Kaffee, ist trocken, rauh, lakritzartig und erzeugt ein Mundgefühl, als würde ich ein Kohlebrikett ablecken. Nicht daß ich das schon einmal gemacht hätte, aber er erinnert mich in der Tat an den Geschmack der Kohlekompretten, die ich als Kind in Wasser aufgelöst bekommen habe, wenn ich unter Durchfall litt. Er verändert sich im Geschmack nicht wirklich, wird mit der Zeit immer adstringierender und holzig.

Abgang: Mittellang mit Lakritz und Holzkohle.

Fazit: Also so richtig ernst nehmen kann ich dieses Gesöff nicht, und die Preise, die es zur Zeit auf Auktionen erzielt, auch nicht. Die Nase war noch der angenehmste Teil, und ich bin froh, daß ich dieses Tasting nun hinter mir habe.

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