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Ledaig NAS, Peated Sherry finish, OB ca. 2000

20 Okt

Nase: Puh, das ist mal ein intensiver Sherryduft, der so offensiv ist, daß das „Peat“ erstmal völlig untergeht. Nachdem sich der Sherrynebel etwas gelichtet hat, erscheint eine recht deutliche Fruchtigkeit, die sich durch Aromen von Zitrus und Himbeeren zeigt. Eine leicht pfeffrige Schärfe, Malz, Marzipan, Holzkiste und Veilchenaroma gesellen sich noch dazu, und alles in allem macht dieser Malt einen recht frischen Eindruck.

Mund: Und in diesem Fall kann das Mundgefühl leider nicht an die recht ansprechende Nase anschließen. Er ist hier nun deutlich torfiger läßt aber alle Fruchtigkeit vermissen. Dafür wird er kräutrig, zeigt ein paar trockene Sherryaromen und einen leichten Mandelton, bleibt aber ansonsten ziemlich dünn und ausdruckslos. Er huscht nur kurz über meine Zunge, obwohl ich mich redlich bemühe ihn noch ein wenig länger im Mund zu behalten, doch es gelingt mir nicht.

Abgang: Wie gesagt, der ist kurz, pappig und fade.

Fazit: Wenn man mal vor der Arbeit noch einen angenehmen Duft mit auf den Weg nehmen möchte, weil man ja eh nichts trinken darf, dann bietet sich dieser Malt hier an. Denn schmecken tut er leider nicht annähernd so gut wie er riecht.

Rating: ✰✰

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