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Yamazaki 10 yo, OB

30 Okt

Nase: Es dominiert hier eine umfassende Würzigkeit, die mich an Vanille, Toffee, Eukalyptus und Tannennadeln erinnert. Auf den ersten Riecher scheint er dem 12 yo sehr ähnlich, und in der Tat haben die beiden auch ein vergleichbares Aromenprofil. Der 10 yo ist aber bei weitem nicht so komplex und vielschichtig, und das Sherryaroma steht mit deutlich geringerer Ausprägung weiter im Hintergrund. Mit der Zeit tritt eine gewisse Kräutrigkeit in den Vordergrund, und nur am Rande erkenne ich eine Fruchtigkeit von sauren Äpfeln und einen gemüsigen Charakter.

Mund: Er beginnt ziemlich intensiv und mittelsüß mit recht viel Würze und Toffee, hat einen gut integrierten Alkohol, die Geschmacksintensität läßt aber recht schnell nach. Er zeigt ein sehr weiches Mundgefühl, gleitet  ziemlich unspektakulär über meine Zunge und hinterläßt einen Geschmack nach Karamell und Nuss. Irgendwie fehlt es ihm hier an Pep und Ausstrahlung.

Abgang: Eher kurz, maximal mittellang mit einer leichten Süße in den Wangen.

Fazit: Dies ist ein schmackhafter aber unspektakulärer Yamazaki, viel mehr aber auch nicht. Der Sprung zum 12 yo ist meines Erachtens groß, da der mehr Komplexität, Kraft und Charakter zu bieten hat. Seinen Aufpreis würde ich jeder Zeit gerne bezahlen.

Rating: ✰✰✰✰✰

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