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Bowmore 15 yo Mariner, OB

16 Dez

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Nase: Sehr aromatisch und deutlich torfrauchig, mit Sahnetoffee, Marzipan und frischem Karamell. Darunter zeigt sich eins schöne Fruchtnase, mit Aromen von grünen Äpfeln und Honigmelone. Der Malt zeigt mit der Zeit einen deutlichen mineralischen Einschlag, schließt ab mit frischem Eichenholz, etwas Leder und einem kräutrig/würzigen Unterton. Sehr ansprechend soweit.

Bowmore 15 yo Mariner (800x600)

Mund: Typisch Bowmore, mit leichter Lavendelnote, einer frischen Seebrise, Karamell und zitrusartiger Spritzigkeit. Er beginnt zwar mittelsüß, trocknet dann relativ schnell, ist aber trotzdem weich und geschmeidig auf der Zunge. Er entwickelt sich maritim, bleibt frisch und leicht salzig, mit etwas Bitterkeit zum Ende hin.

Abgang: Mittellang mit Salzigkeit und Adstringenz.

Fazit: Dieser Malt ist wirklich sehr ausgewogen und harmonisch in seiner Aromenausprägung. Er zeigt ein schönes Gleichgewicht aus Brennereicharakter und Faßeinfluß, nichts sticht so wirklich hervor. Aber wie das nun mal bei den sehr ausgewogenen Malts so ist (mal abgesehen von der Ausgewogenheit der Abfüllungen aus der Alten Zeit), so fehlt es mir persönlich etwas an Individuellem und Unverwechselbarem, eben etwas, das mich ins Schwärmen kommen läßt. Wer nicht unbedingt schwärmen muß, aber trotzdem zufrieden mit seinem Dram im Glas sein will, der ist hier ganz gut aufgehoben. (Ich hoffe das ist diplomatisch genug formuliert…)

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰

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4 Kommentare

Verfasst von - Dezember 16, 2012 in Whiskyverkostungen fortlaufend

 

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4 Antworten zu “Bowmore 15 yo Mariner, OB

  1. Jan van den Ende

    Dezember 16, 2012 at 11:41

    People say that you either love or hate Laphroaig. But I think it’s the same with Bowmore. You either like the combination of Bowmore peat and sweetness or you call it candied wet paper. Personally I Iike the 12 Y Enigma and the 18 years. And this Mariner seems to be of the same style and quality. Maybe not amazing but quite good!

     
    • whiskycuse

      Dezember 16, 2012 at 11:41

      Du sagst es. Ein wenig glattgebügelt und everybodys darling. Der 17 yo hat etwas mehr punch ist aber auch harmonischer, als ältere Abfüllungen, die ich probiert habe.

       
  2. Stefan

    Dezember 16, 2012 at 11:41

    Wie? Mit so was profanem gibst du dich ab?

     
    • whiskycuse

      Dezember 17, 2012 at 11:41

      Wie Markus mir auch schon bestätigte: Ich bin kein Snob! Daher geb ich mich grundsätzlich erst mal mit allem ab, was mir ins Glas kommt. (Außer beim Johnny red, da kommt noch ein wenig Cola mit rein ;-))

       

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