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AnCnoc Peter Arkle 1st Edition, OB ca. 2012

07 Aug

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Nase: Sherry, reife Äpfel, Toffee und gebackener Vanilleteig vermischen sich, und oben auf liegt eine leichte Schwefelnote, die sich aber recht schnell unter die anderen Aromen legt und dann zu verschwinden scheint. Er wirkt süß und saftig, mit zitrus- und limettenartiger Säure, die den Malt schön frisch macht. Ergänzend kommen Malz, Ahornsirup, aromatische Würze und geröstetes Brot hinzu, und die Faktoren Süße/Säure/Würze halten sich recht harmonisch die Waage, auch wenn ein leichter Muffton (nasse Socken!) dezent störend ist.

Ancnoc Peter Arkle (800x600)

Mund: Ölig, mittelsüß, mit leichter Salznote, Orangen, Rosinen, Nüsse, Vanille und Malz zeigen sich zuerst. Der Antritt ist ziemlich intensiv, aber leider vom Alkohol dominiert und mit etwas dünnem Eigengeschmack. Er entwickelt schnell eine mentholartige Frische und leichte Bitterkeit, und der Geschmack erscheint mir nicht sehr komplex und auch ein wenig unharmonisch.

Abgang: Mittellang, mit Vanille, Bitterschokolade und fade zum Schluß.

Fazit: Ich muß sagen, daß mich dieser Malt eher unbeeindruckt lässt. Er hat zwar einen recht schönen Duft, hebt sich aber nicht wirklich von der Masse ab, und schließt durch sein alkoholisches und wenig individuelles Mundgefühl auch nicht optimal an die Nase an. Vielleicht probiere ich mal die anderen Arkle-Versionen und schaue, ob sie mehr meinen Geschmack treffen.

Rating: ✰✰✰✰✰

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