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Bowmore 15 yo „Laimrig“, OB ca. 2013

07 Sep

Foto(4)

Nase (pur mit 53,7%vol, und verdünnt habe ich den Malt nicht): Enorm aromatisch, mit tollem Rauch, der an verbranntes Kiefernnadelholz erinnert, und getragen wird dieser Rauch durch die entsprechend maritime Seebrise. Dann zeigen sich viel Sherry, rote Früchte, Cranberries, Feigen, leichte Zitrusartigkeit und frische Minze. Der Rauch integriert sich wirklich perfekt, sticht niemals heraus, ist aber permanent anwesend, als wäre der Malt geräuchert worden. Später wird er schokoladiger, mit Nüssen und einer unterschwelligen Schwefelnote.

Bowmore 15 yo Laimrig (800x600)

Mund: Voluminös, kräftig, süß, mit Sherry und sofortiger Salzigkeit. Wie auch im Duft schon kommt der Rauch immer mal auf, hält sich ansonsten aber wunderbar auf dem Niveau der restlichen Geschmäcker. Er ist rotfruchtig, lakritzartig, zeigt Feigen, Schokolade (aber keine zu bittere), und alles ist sehr harmonisch miteinander verbunden. Mit der Zeit trocknet er leicht, mit etwas Eiche, herben Kräutern, Teer und so verglüht er ganz langsam.

Abgang: Sehr lang und wärmend, mit Teer, Kräutern, Rotfrucht und leichter Eichentönigkeit.

Fazit: Was für ein toller Malt, der trotz seines Alkoholgehalts keinen Tropfen Wasser benötigt. Er ist außergewöhnlich harmonisch, was sich besonders in der tollen Balance zwischen Sherry, Alkohol und Rauch zeigt. Der Preis von um die 80€ ist angesichts der hohen Qualität des Malts in Ordnung. Vielen Dank an Gabi für das Sample.

Rating: ✰✰✰✰✰

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