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Tobermory 10 yo, OB ca. 2013, 46,3 %vol

30 Jan

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Nase: Er beginnt deutlich malzig, nur mit leichtem Rauch, säuerlich und leicht gemüsig. Es dauert etwas, bis er sich öffnet, doch plötzlich kommt er aus sich heraus, zeigt Aromen von Toffee, Karamell, Vanille, Marzipan und wird immer angenehmer mit der Zeit. Dann kommt Frucht mit hinzu, Pfirsiche, Aprikosen, Äpfel, etwas Kokos, süß, voluminös und mit gut eingebundenem Alkohol. Florale Untertöne machen den Malt dann endgültig deutlich komplexer, als ich es für 10 Jahre Alter erwartet hätte.

Tobermory 10 (800x600)

Mund: Der Malt startet intensiv mit deutlichem Alkohol, welcher mir etwas zu sehr hervor sticht. Er ist kurz süß, trocknet dann aber recht schnell, zeigt Malz, Toffee, Karamell, Honig, Vanille und nur wenig Zitrusnoten, dafür aber eine ingwerartige Schärfe. Im Gesamten ist das Geschmacksbild unkompliziert, ein wenig fade (vielleicht auch angesichts der hohen Erwartungen durch den hervorragenden Duft), aber ansprechend und leicht zu trinken. Ein paar Tropfen dämpfen den Alkohol, und machen ihn noch etwas weicher.

Abgang: Recht lang, leicht bitter, malzig und etwas fade.

Fazit: Man hat hier ein wirklich gutes Gesamtpaket, was mit ein paar Tropfen Wasser sehr gut zu genießen ist. Zwar erzeugt der herrliche Duft Erwartungen, die der Geschmack nicht ganz halten kann, für einen Preis von um die 35 € geht das aber in Ordnung. Und angesichts der verfügbaren Minis, kann sich jeder noch günstiger selbst einen Eindruck verschaffen.

Rating: ✰✰✰

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3 Kommentare

Verfasst von - Januar 30, 2014 in Whiskyverkostungen fortlaufend

 

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3 Antworten zu “Tobermory 10 yo, OB ca. 2013, 46,3 %vol

  1. Jan van den Ende

    Januar 30, 2014 at 11:41

    Hi Marcus, Yes I basically agree with on the Tobermory 10 Years. For sure the Nose is the best part! A Distillery to follow in the coming years!
    Cheers!
    Jan

     
    • whiskycuse

      Januar 31, 2014 at 11:41

      Yes, for sure. Looking for the 15 yo, but its really expensive…

       
  2. B.H.

    Januar 31, 2014 at 11:41

    Ja, der 15-jährige würde mich auch mal interessieren. Denn den 10er hatte ich während meines Schottlandurlaubs in nem Pub probiert und fand ihn ebenfalls recht gut. Habe mir dann noch ne Mini mitgenommen und der gute Eindruck wurde bestätigt. Wobei ich die (verzeihbare) Differenz zwischen Nase und Geschmack ebenfalls so empfunden habe… Die scheinen echt auf dem richtigen Weg zu sein, zumal der Ledaig ja auch sehr gut gelungen ist.
    LG Björn

     

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