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Auchnagie Blended Malt, Lost Distillery Whisky Series No. 1, Batch V, 46 %vol

18 Jun

Unter folgendem Link gibt es ausführliche Informationen zu den Whiskies, die unter dem Namen der Lost Distillery Company erhältlich sind. Ich werde nach und nach drei von ihnen vorstellen und beginne heute mit dem Auchnagie.

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Nase: Zuerst erscheint er leicht malzig, doch bald kommt eine frische Fruchtigkeit hinzu, welche an Orangen, Äpfel und Sternfrucht erinnert. Dazu gesellen sich vanilleartige Süße, Butterstreusel, Röstbrot, etwas Ingwer, und die Struktur ist cremig, auch wenn ein deutlich mineralischer Ton den Whisky durchzieht. Nach einer Weile schlägt das Aromenprofil um und wird deutlich würziger und auch ein wenig herb. Ein einfacher aber ganz ansprechender Duft.

Auchnagie

Mund: Sehr süß, kräftig, fruchtig, an einen frischen Federweisser erinnernd. Nachdem der Duft doch ein wenig zurückhaltend, bzw. einfach gestrickt war, so geht hier dann doch etwas mehr die Post ab, und gerade der Fruchtaspekt ist noch ein wenig komplexer gelungen. Er schmeckt nach einer Mischung aus Äpfeln, Bananen, Zironen, Ingwer, Weitrauben und Grapefruit, ergänzt von Lakritz, weißem Pfeffer und Malz. Der Würzanteil zeigt sich zwar auch, unterliegt aber eher der Fruchtdominanz. Die Süße verschwindet nur langsam, und so richtig trocken wird er nicht.

Abgang: Lang, würzig, pfeffrig, mit Orangenschalen und Grapefruit.

Fazit: Dieser Whisky ist sicher von guter Qualität, wenn auch von eher einfacher Struktur, was sich besonders im Duft bemerkbar macht. Das Mundgefühl ist dann aber überraschend intensiv und macht viel Spaß. Wenn man aber mal die ganze Geschichte um diesen Whisky ausblendet und ihn ausschließlich nach seinen Geruchs- und Geschmacksqualitäten bewertet, dann sind die 65 € für eine Flasche vielleicht doch etwas überzogen. In einer Blindverkostung hätte ich ihn eher im Bereich von 40 € eingetaktet.

Rating: ✰✰✰✰✰

Summary in english: This was the first Whisky from the Lost Distillery Company I have tasted so far. It was fresh, fruity, with fresh apples, cirtus and grapefruit, completed by a nice vanilly sweetness, ginger and some mineral and spicy tones. Nothing special and maybe even a little bit boring. But the taste was better, quite powerful, very sweet, again very fruity, with liquorice, white pepper and malted barley. It was a bit more complex now and very enjoyable. So all in all I had a good malt in my glas, but in my opinion the price is to high considering the average quality.

 

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