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Blair Athol 1988/2014, Van Wees „The Ultimate“, Cask 6918, 46 %vol

06 Aug

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Nase: Ein dezenter Schwefelduft liegt oben auf, ebenso wie etwas Schuhcreme, doch darunter zeigt sich viel Karamell, Toffee, Brownies, Rumschokolade, Kirschwasser, Marzipan, Lakritz, Tee und leichte Kräuternoten. Er wirkt sehr süß, buttrig und verspricht mir ein süffiger Schluck zu sein. Dann entwickelt sich plötzlich eine recht intensive Fruchtkomponente, erinnert an saftige Orangen und süße Aprikosen, und je länger ich daran rieche, umso besser wird er. Die Aromen verbinden sich immer besser miteinander, der Alkohol ist sehr gut integriert und der anfänglich vorhandene Schwefel ist nun auch endgültig verschwunden.

Blair Athol 88-14 van Wees

Mund: Leider ist er nun doch nicht so süß und süffig, wie es der Duft versprochen hatte, eher mittelsüß und von Anfang an deutlich kräutertönig, herb und nussig. Die Frucht fehlt hier nun komplett, und statt dessen erinnert er an Marzipan, Kräutertee, geröstetes Brot, Lakritz, Brownies und ziemlich herbe Bitterschokolade. Im Gesamten ist der Malt eher schlank und auch ein wenig körperarm, der Alkohol aber wieder gut integriert.

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Abgang: Mittellang, herb, leicht salzig, mit Kakao und Kaffee.

Fazit: Dieser Malt ist, was seine Aromatik angeht, wirklich äußerst angenehm zu verriechen, mit ständig wechelnden Eindrücken und einer mollig süßen Erscheinung. Da hört es dann aber leider auch auf, denn im Geschmack ist er deutlich weniger schmeichelnd, deutlich rauhbeiniger, trockener und leider ohne Frucht. So spaltet er sich für mich in zwei Seiten auf, bei denen mir die des Duftes viel besser gefallen hat, als der Geschmack. Schade, denn zum Trinken ist er da…

Rating: ✰✰✰

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Summary in english: After a subtle tone of sulphur has vanished (which happened after a few seconds), a lovely mix of caramel, toffee, brownies, rum-chocolate, kirsch, marzipan, liquorice, tea and some herbs came up and was completed by a nice orange- and apricot-like fruitiness. The alcohol was well integrated, and all the aromas went hand in hand with each other. Then, on the palate, I was a bit disappointed, because I couldn´t find any fruitiness, at all. I found a quite dry and herbal kind of taste instead, with bitter chocolate, roasted bread and liquorice. The alcohol was well integrated, but it was a bit lacking in body and volume. Too bad this malt didn´t go on in the taste, like it had started in the nose…

 

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