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Bowmore Black Rock, OB 2014

17 Sep

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Nase: Im Vordergrund steht nicht allzu intensiver Rauch, dazu ein Duft von verbranntem Gummi, der das Aroma ein wenig künstlich erscheinen lässt. Dann folgen Trockenfrüchte (Feigen, Rosinen), reife Zitronen, Grapefruit, Karamell, Kaffee, Marzipan und geröstete Nüsse. Leichte Salzigkeit und ein maritimer Charakter zeigen sich nach und nach, ebenso wie eine leicht florale, an Flieder erinnernde Note. Der Malt braucht einiges an Zeit, um sich richtig zu öffnen, er wirkt aber auch dann noch recht kompakt und etwas zurückhaltend.

Bowmore Black Rock

Mund: Erstaunlich trocken, mit abgebranntem Feuerwerk, und wieder diesem verbrannten Gummi, Salz, Pfeffer, Sherry, Tabak, Trockenfrüchten, Karamell, Orangen und Cassis. Der Alkohol ist gut integriert, und der Antritt auch angemessen intensiv, jedoch lässt die Geschmacksintensität schnell nach, und der Malt dünnt aus. Der Rauch ansich stellt sich nicht separat neben den eigentlichen Geschmack, sondern ist sehr gut eingebaut.

Abgang: Zu kurz für meinen Geschmack, leicht aschig, orangig und ziemlich fade.

Fazit: Dieser künstliche Gummiduft hat mich die ganze Zeit über gestört. Davon abgesehen hat der Malt einen wirklich schönen Duft, mit sehr gut positioniertem Rauch. Der Geschmack stellt dann leider nur noch einen Schatten des Aromas dar, und er ist bei weitem nicht so eindrucksvoll, wie er hätte sein sollen. So bleibt dieser Bowmore nur ein halbherziges Vergnügen, und der Preis von um die 40-45 € für den Liter, ist für mich dementsprechend ein klein wenig zu hoch gegrifffen.

Rating: ✰✰✰✰✰

Summary in english: The smoke is not as intens as I´d expected it to be, but a smell of burnt rubber starts to come up quickly and seems to be a bit disturbing. Dried fruits, like figs and raisins, ripe lemons, grapefruit, caramel, coffee, marzipan and roasted nuts do appear soon, as well as a slight saltiness, floral (lilac) notes and a kind of coastal character. Everything is a bit restrained, and the malt needs its time to open up completely. The taste is quite dry, with fireworks, burnt rubber (again), salt, pepper, sherry, tobacco, dried fruits, caramel, oranges and cassis. The smoke is very well integrated, the start on the palate quite powerful, but unfortunately it looses intensity very quickly, and the taste fades away immediately. The finish is rather short, and the aftertaste is quite dull. I liked the nose the best in this whisky, even if the rubber note disturbes a lot. But it was a bit disappointing on the palate to me, and I don´t think that I will buy a bottle again.

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