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Bowmore 1975/2001, Signatory Vintage, Cask 1925, 49 %vol

08 Okt

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Nase: Zuerst zeigt sich eine wunderbare Fruchtnote, mit einer feinen Kombination aus tropischen Früchten, Orangen, Bananen, reifen Zitronen, Kiwi, Mango, aber auch ein paar Erdbeeren und Himbeeren mischen sich unter. Der Duft ist auf Anhieb sehr freigiebig und weitgefächert, und eine Mischung floralen Tönen, Honig und Karamell Creme geben sowohl Eleganz, als auch eine gewisse Süße. Nach und nach geht die Aromatik über in eine würzige Richtung, fast schon etwas pfeffrig, und auch viel Mineralität und eine Prise Salz kommen hinzu.

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Mund: Intensiv, eher trocken, zart fruchtig, deutlich salzig, würzig, pfeffrig und von Anfang an ziemlich herb und kräutertönig. Tropische Frucht unterwandert das Ganze und kommt immer mal wieder an die Oberfläche, ist im Verhältnis zum Duft aber eher dezent ausgeprägt. Er ist dabei sehr fein, elegant, könnte für meinen Geschmack aber ein wenig mehr Süße und Volumen haben. Stattdessen kommt der Eindruck von Minze, mentholartiger Frische, Nussnoten und einer ganz entfernten Torfrauchigkeit zum Vorschein.

Abgang: Recht lang, herb und kräutertönig, aber etwas fade.

Fazit: Für mich ist dies eindeutig ein Whisky, der seine Qualitäten im Duft voll entfalten kann. Die Nase ist umwerfend aromatisch, komplex und ultrafein, und das läd in der Tat zu stundenlangem Nosen ein. Geschmacklich kann er für mich nicht ganz an diese Qualität anschließen, erscheint mir ein wenig schwachbrüstig, und so macht er sich im Gesamten für sich alleine genossen am besten. Gerade nach sehr kräftigen Whiskys könnte er leicht untergehen und seine Feinheiten unerkannt bleiben. Vielen Dank an Carlos für dieses Sample!

Rating: ✰✰✰✰

Summary in english: A wonderful fruitiness comes up at first, shows a mix of oranges, ripe lemons, bananas, kiwi, mangos, strawberries and raspberries, combined with floral notes, honey and caramel cream. The smell is very elegant, generous and very complex. After a few minutes it starts to become more spicy, with white pepper, ginger and mineral and salty notes. The taste is rather dry, herbal, with a slight tropical fruitiness, which infiltrates the whole whisky but stays rather more in the background. Notes of menthol, mint, nuts and a gentle kind of smokiness lead to a long, herbal but a little bit dull finish. Thanks to Carlos for the sample of this beautiful whisky. I really loved the nose, and so nosing this malt took me almost half an hour. I only whish it was a little bit sweeter and a bit more full-bodied on the palate, then it would have been a kind of perfect whisky for me.

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