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Highland Park NAS (yellow St. Magnus Label), 70 proof, 26 2/3 fl. ozs., OB 1960-er

21 Okt

Nase: Sehr hell, salzig, mit viel Mineralität und heller Frucht zeigt er sich, Limetten, Stachelbeeren, weiße Johannisbeeren und weißer Wein wechseln sich nacheinander ab und vermischen sich nach kurzer Zeit zu einer frisch fruchtigen Einheit. Es folgen Aromen, die mich an Anis, Minze, erstklassigen Gin und an eine zarte Rauchigkeit erinnern, die sogar ein kleines bißchen phenolischen Charakter aufweist. Ein paar florale Noten unterstreichen den extrem feinen Grundton dieses Whiskys.

öööjjj

Mund: Er zeigt sich hier sehr weich, ohne dass der Alkohol auch nur ansatzweise wahrzunehmen ist. Die Fruchtigkeit, die ich im Duft vernommen hatte, die findet sich auch am Gaumen wieder, nur dass das Ganze einen deutlichen Wachston in Begleitung hat, und hinzu kommen viel Salz, Anis, Minze, Traubenschalen, etwas Kaffee, Getreide und eine leicht herbe Kräutertönigkeit. Er trocknet bald aus und geht dann ins Pflanzenartige über.

Abgang: Mittellang, trocken, mit Traubenschalen und Salz.

Fazit: Verglichen mit heutigen Highland Park Abfüllungen ist das hier etwas ganz anderes. Dieser Malt benötigt einiges an Zeit, bevor er sich einem komplett erschließt. Dennoch lohnt es sich hier etwas genauer und tiefer in die Schichten dieses Whiskys hinabzusteigen, denn er ist so fein, erstaunlich küstentönig und elegant, mit perfekter Aromenharmonie. Etwas zu kurz und flüchtig mit ihm beschäftigt, und man wird ihm unterstellen, er sei unspektakulär und einseitig. Diesen Fehler sollte man also möglichst nicht machen, denn sonst entgeht einem ein einzigartiges Stück Whiskygeschichte. Und vielen Dank an Jens für diese Möglichkeit!

Rating: ✰✰✰✰

Summary in english: It starts very salty, minerally, with light fruits like limes, gooseberries, white currant and white wine, blending together to a perfect unity after a few seconds. Anise, mint, first class gin and a slightly phenolic smokiness follow soon, as well as some fine floral notes, who underline the extremely subtle character of this whisky. The taste is very smooth, waxy, very salty, with restrained alcohol presence and the same kind of fruitiness which I already found in the nose. After a few seconds anise, mint, grape skins, coffee, cereals and slightly herbal tones linger on my tongue for quite a while. The finish is not too long, quite dry, salty and very elegant. Compared to the recent Highland Park bottlings, this whisky is something completely different, something that needs to be tasted with patience and time. It is not as outgoing as the whiskys of today, but it has so much to tell, it is so perfectly harmonious, but it takes some time to realizing that when you are used to modern style single malts. So take your time and you will experience a unique piece of history!

 

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