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Ardbeg Galileo, OB 2012

26 Dez

DSC04689 - Kopie

Nase: Deutliche Jodigkeit, Salz und Lakritze stehen zuerst im Glas, dicht gefolgt von süßlicher Rotfrucht, etwas Honig, süßen Kräuterbonbons, braunem Zucker, Bacon und phenolischem Rauch. Neben all der Süße, die dieser Malt vermittelt, zeigt sich auch eine gute Säure, die ihn lebendig macht, und nach und nach wird er herber, mit Tabak, Leder, immer noch unterschwelliger Karamellsüße und leicht grasig erscheinender Jugend.

Ardbeg Gallileo

Mund: Süßer Start, cremiges Mundgefühl, mit Honig, Karamell, süßer Kräutertönigkeit, feuchter Erde und recht gut eingebundenem Torfrauch. Das Mundgefühl gestaltet sich überraschenderweise komplexer, als es der Duft angekündigt hat, und so tanzen Geschmäcker von frischer Mullbinde, Zigarrenkiste, Fruchtdrops, braunem Zucker, süßen Nektarinen, Seetang und einer Mischung aus malziger Süße und salziger Jodigkeit auf meiner Zunge. Der Alkohol von 49 %vol ist dabei sehr gut integriert.

Abgang: Mittellang, kräutertönig, aschig und malzig süß.

Fazit: Die Marsala-Fässer, die hier neben den ex-Bourbon-Fässern verwendet wurden, passen meines Erachtens mit ihrem salzig/herben Charakter sehr gut zur süßen Rauchigkeit eines Ardbeg. Besonders im Duft zeigt er sich sehr interessant und duftig, wohingegen er im Geschmack sehr vielfältig, wenn auch nicht optimal harmonisiert erscheint, was besonders im Vergleich zum Arbeg Ardbog auffällt, der sich deutlich ausbalancierter präsentierte. Trotzdem hat er mir im Gesamten ziemlich gut gefallen, auch wenn er an einen Uigeadail nicht ganz herankommt.

Rating: ✰✰✰✰

Summary in english: The nose appears on iodine, salt and liquorice, followed by sweet red fruits, honey, herbal sweets, brown sugar, bacon and phenolic smokiness. Besides all these sweetish flavours there is also a vibrant sourness, that breathes life into this whisky, opens it up a bit and makes way for tobacco, leather, caramel, as well as grassy and herbal tones. The taste starts sweet, creamy, with honey, caramel, sweet herbs, wet soil and well integrated peat smoke. It now is much complexer than in the nose, and so a mix of gauze bandage, cigar box, fruit drops, brown sugar, sweet nectarine, seaweed, malted barley, salt and iodine appears on the palate. The finish could have been a bit longer, but apart from that the mouthfeel is very satisfying. In my opinion combining american oak and marsala casks did work very well in this case, although I must admit that I found this whisky not as balanced as the Ardbog for instance. I am curious about what a few years of bottle ageing will bring…

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