RSS

Glen Scotia 1992/2008, Jack Wiebers ADC, 174 bottles, 51,6 %vol

28 Jan

20141117_114841

Nase: Als erstes habe ich leicht holzkohleartigen Rauch in der Nase, dicht gefolgt von intensiv würzigen Aromen, Pfeffer oder vielleicht sogar Chili und mit leicht stechendem Alkohol. Darunter zeigt sich süßer Puderzucker, Vanille, Honig, Karamell, aber auch herbe Fruchtigkeit, die an Grapefruit, Bitterorange, Zitrus und scharfen Ingwer erinnert. Zwischendurch kommt immer wieder eine zuckrige Süße auf, die dem Malt eine schöne Ausgewogenheit und Abwechslung verleiht, und auch deutliche Mineralität durchzieht das Aroma.

Glen Scotia 16 yo Wiebers ADC

Mund: Auch hier zeigt sich zuerst diese leichte Rauchigkeit, und die gleiche interessante Mischung aus Süße, Säure und Würzigkeit überträgt sich direkt auf den Gaumen. Allerdings wird er nun aber auch leicht eichentönig, und feine florale Noten sind erkennbar. Im Gesamten hat er einen eher schlanken und drahtigen Charakter, gaukelt zuerst einen kurzen Abgang vor, ist dann aber überraschend zurück und verteilt süße Fruchtnoten in meinem Mund.

Abgang: Mit Einbruch, aber im Gesamten lang, fein fruchtig, dezent herb und eichentönig.

Fazit: Bei meiner Suche nach diesem Malt im Internet, bin ich auf sehr voneinander abweichende Bewertungen gestoßen, und nicht jedem scheint er gefallen zu haben. Ich persönlich fand ihn äußerst interessant, sehr fein und abwechslungsreich, und besonders die wandelbare Nase hat mich restlos begeistert. Zwar hätte er im Geschmack vielleicht noch etwas voluminöser sein können, aber grundsätzlich passt dieser in seiner Darstellung wunderbar zu dem feinen und eleganten Gesamtbild.

Rating: ✰✰✰✰

Summary in english: At first I have a coal-like and slightly smoky impression, followed by intense spiciness, pepper, chili and a quite dominant alcohol strength. But underneath these kind of sharp aromas I find sweet icing sugar, vanilla, honey, caramel, but also tart fruits, like grapefruit, bitter orange, lemon and spicy ginger. Then suddenly the sweetness comes up again and lets this whisky appear nicely balanced and rich in variety. The taste starts slightly smoky too, and the same mixture of sweetness, acidity and spiciness follows immediately, but also some oaky and floral notes are showing up on my tongue right now. It has a rather slender, not too opulent character, and its taste starts to vanish quite quickly, but suddenly comes back again with a nice delivery of sweet and fruity notes. So all in all this is a rather fine and subtle kind of whisky, that maybe should have been a bit more voluminous on the palate, which seems to be the only point of criticism to me. I liked it a lot!

Advertisements
 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: