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Glen Grant 1990/2014 “World Champions 2014″, Signatory Vintage, 56 %vol

06 Feb

Vielen Dank an Benjamin für das Sample und die Erlaubnis zur Verwendung des Flaschenfotos.

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Nase: Er startet säuerlich und vergoren, eine Kombination, die mich nicht sonderlich erstrahlen lässt. Aber glücklicherweise verschwindet das nach einer Weile, die Nase gewöhnt sich daran, und es ist Platz für Aromen von Trockenfrüchten, Rumrosinen, Tabak und einer recht intensiven Holznote. Merkwürdigerweise liegt über dem Ganzen eine Mischung aus Holzkohle, Parfum und etwas Schwefel, und er ist in seiner Darstellung erst kompakt, öffnet sich dann mit ein paar Tropfen Wasser, um sich dann schnell wieder zu verschließen.

Glen Grant 90-14 WM

Mund: Deutlich würzig, pfeffrig, leicht salzig und mit kraftvollem Antritt, und nun zeigt sich auch eine schöne zitrusartige Fruchtnote, leider aber auch etwas künstlich Parfümiertes und Seifiges. Der Geschmack geht dann über in Trockenfruchtigkeit, Holzigkeit und feiner Floralität. Der Alkohol ist nun gut integriert, doch er lässt recht schnell nach und dünnt immer mehr aus.

Abgang: Zwar recht lang, dabei aber auch kraftlos, mit floralem und eichentönigem Nachgeschmack.

Fazit: Im Gesamten machte dieser Malt auf mich einen deutlich unausgewogenen Eindruck, welcher durch das Verströmen merkwürdiger parfümierter, seifiger und schwefliger Aromen noch verstärkt wurde. Geschmacklich beginnt er eigentlich ganz gut, hält sich aber auch da nicht wirklich konstant und flacht ziemlich schnell ab. Wie auch schon beim Longmorn, der anlässlich der gewonnenen Fussball WM abgefüllt wurde, bin ich hier ebenso der Meinung, dass man zu solch einem Anlass durchaus etwas Höherwertigeres hätte auswählen sollen!

Rating: ✰✰

Summary in english: Fermented sourness is the first thing I get, followed by dried fruits, raisins, rum, tobacco and a quite intense oakiness. Not bad, but there is a strange mix of charcoal, perfume and sulphur which starts to disturb suddenly, and the aroma really doesn´t open up perfectly, despite the addition of a few drops of water. The taste is spicy, peppery, slightly salty, powerful, with juicy citrus fruit, but also an artificial perfumed and soapy kind of flavour. Dried fruits, oaky and floral notes are following, and the alcohol is well integrated. The finish is quite long, but powerless and tired. So, the taste (which was the best part of the whisky) starts really nice, but all in all it is obviously lacking balance and tasting and smelling too strange on the other hand.

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