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Benromach 5 yo, OB 2015

09 Feb

Vielen Dank an Benni für das Sample und die Bereitstellung des Flaschenfotos.

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Nase: Zuerst wirkt er deutlich jung (was er ja nun mal auch ist), grünmalzig, grasig, leicht vergoren, mit dezentem Rauch, doch bald macht sich eine schöne Hellfrucht breit, die mich an einen Mix aus Limetten, hellem Wein, weißen Johannisbeeren und Stachelbeeren erinnert. Der Eindruck von knusprigen Cornflakes, etwas Toffee und einem mineralischen, vielleicht sogar etwas metallenen Unterton kommt nach einer Weile hinzu.

Benromach 5 yo

Mund: Trotz seiner 40 %vol zeigt er sich erstaunlich kraftvoll und deutlich reifer, als im Duft. Die Hellfruchtigkeit wurde hier deutlich in den Hintergrund gerückt, und so stehen eher Eindrücke von Karamell, dunklem Brownie Teig, Nüssen und Nougat im Vordergrund. Nach kurzer Zeit kommen frische Kräuter, etwas Minze, Limetten und Waldmeister hinzu, und das Ganze ist gewürzt mit einer leichten Prise von weißem Pfeffer.

Abgang: Mittellang, würzig, restfruchtig und mit leichter Grasigkeit.

Fazit: Seine Jugend merkt man ihm im Geruch deutlich an, was aber nicht zwangsläufig dazu führte, dass ich mich vom ersten Schluck hätte abbringen lassen. Ich würde sagen, dass sowohl die Farbe, als auch der Duft zu einem fünf Jahre alten Whisky passen. Die Überraschung kommt dann aber im Geschmack, wo er zwar auch nicht wirklich alt erscheint, aber für die kurze Zeit im Fass wirklich erstaunlich viele Aromen in den Spirit übergegangen sind. So ist daraus ein durchaus leckerer Whisky geworden, der erfreulicherweise dem NAS Trend mit seiner mutigen Altersangabe entgegenwirkt und meines Erachtens damit auch erfolgreich ist. Der Preis von um die 30 Euro ist noch o.k., legt man noch 10 weitere Euro drauf, so bekommt man aber mit dem 10 yo in jeder Beziehung noch einiges mehr.

Rating: ✰✰✰

Summary in english: It appears quite young at first nosing, with green malt, gras, a slightly fermented kind of aroma and a little bit of peat smoke in the background. Then suddenly a nice fresh fruitiness comes up, which reminds me of limes, white wine, white currant and gooseberries, as well as toffee, cornflakes, some mineral and metallic aromas. The taste is surprisingly powerful and appearing much riper than it was the case while nosing this whisky. The fruitiness is a bit restrained now, and makes way for caramel, browny dough, nuts, nougat, fresh herbs, peppermint, limes and white pepper. The finish is at medium-length, spicy, grassy and slightly fruity. I liked this whisky quite a lot, for it has plenty to offer, considering its young age, even though the 10 yo costs just a few € extra and has a lot more to give…

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