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Bunnahabhain 25 yo, 46,3 %vol., OB ca. 2011

21 Feb

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Nase: Deutlich maritim, mit salziger Meeresbrise, Tabaknoten, Kräutern, süßen Himbeeren, Kirschen, Pflaumen, frischer Minze, Eukalyptus, Lorbeerblatt, Acerola, etwas Vanille und dunklem Brownieteig, sehr wandelbar und wunderbar komplex. Ein mineralischer Beiton, ebenso wie erdige Aromen kommen hinzu, führen zu einer schönen Mischung aus Süße und würzigen Kräuternoten, und der Duft weht (mit perfekt integriertem Alkohol) enorm aromatisch um meine Nase.

Bunna  25 yo 46,3%

Mund: Hier startet er sehr salzig und von Anfang an mit herben Kräuter- und Tabaktönen und deutlicher Würze. Die Fruchtigkeit ist zwar auch vorhanden, befindet sich nun aber um einiges weiter im Hintergrund. Der Alkohol sticht kurz, führt zu einem kraftvollen Beginn, doch dann flacht die Geschmacksintensität leider etwas ab, er verliert ein wenig von seinem Feuer, hält sich anschließend aber auf niedrigerem Intensitätsniveau recht lange. Dann wird er pfeffrig, zeigt Anklänge von Minze, Menthol, Lakritz, Bitterschokolade, viel Holz, und er trocknet weiter aus und wird immer herber, mit deutlich präsenter Eiche auf der Zunge.

Abgang: Recht lang, pfeffrig, herb, eichentönig und erdig.

Fazit: Vielen Dank an Benni für das Sample dieses Whiskys, dem man sein Alter deutlich anmerkt, da er ein entsprechend komplexes und wunderschönes Aroma aufweist. Man spürt die vielen Jahre der Fasslagerung aber auch im Geschmack, wo die Eiche eindeutige Spuren hinterlassen hat, und die intensiv ausgeprägten holzigen Geschmäcker den Whisky etwas aus der Balance geraten lassen. Man sollte also unbedingt ein Fan von Bitterschoki, Eiche und herben Eindrücken sein, um diesen Whisky entsprechend würdigen zu können. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn er im Geschmack die schöne Fruchtigkeit des Duftes behalten hätte. Der Preis von um die 250 € ist aber (angesichts des Alters dieses Whiskys) angemessen ausgefallen.

Rating: ✰✰✰✰

Summary in english: Intense maritime, salty and fresh sea breeze notes come up first, followed by a mixture of sweet raspberries, plums, cherries, tobacco, herbs, peppermint, eucalyptus, laurel, acerola, vanilla and browny dough. Some mineral and earthy tones lead to a great, changeable and very complex aroma that is so beautifully aromatical…. But when it comes to the taste, unfortunately almost all of the fruity notes have disappeared, and the whisky becomes much more drier, herbal, oaky and peppery on the palate, followed by peppermint (but not as sweet as in the nose), menthol, liquorice, bitter chocolate, and everything becomes really dry after a while. The finish is quite long, but a bit weakened, as having lost a bit of its fire. So, nosing this whisky is pure fun, and it never gets boring, no matter how long you nose ist. But you have to like tart, herbal and oaky notes on your tongue to be happy with this Bunna.

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