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Bunnahabhain 1976/2008, Murray McDavid, Mission Cask Strength Series, 51,9 %vol, 392 Bottles

04 Mrz

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Nase: Trotz des intensiven Fasseinflusses, zeigt sich sofort ein deutlich maritimer Eindruck, mit frischer Seebrise, Salz, und dann kommen sofort Aromen von Rumtraube, Pflaumen, Trockenfrüchten, aromatischem Tabak und, ja auch leider etwas Schwefel ans Tageslicht, der die Harmonie für mein Verständnis ein wenig aus der Balance bringt. Ansonsten ist der Duft schön weitgefächert, komplex, auch wenn der Alkohol etwas zu dominant erscheint und in der Nase sticht, woran auch ein paar Tropfen Wasser nicht viel änderten. Es folgen Toffee, roter Wein, saure Erdbeeren, süßer Blumenduft, und Eindrücke von frischem Heu und Verbandsmull.

Bunnahabhain 1976 MMD Mission

Mund: Kraftvoller Antritt, kurzzeitig mit guter Fülle, die aber leider ziemlich schnell nachlässt, und den Malt zeitnah verblassen lässt. Bis dahin zeigen sich Trockenfrüchte, Toffee, Marzipan, Tabak, Kräutertee, Heidekraut, und er geht dabei sehr schön von süß zu herb zu leichter Würzigkeit, und gleitet harmonisch von einem zum anderen. Die schwefligen Eindrücke spielen im Geschmack zum Glück keine Rolle.

Abgang: Mittellang und ziemlich ausgedünnt, mit Heidehonig, Sherry und Salz.

Fazit: Schade, dass der Schwefel da stört, denn ansonsten ist der Duft wunderbar komplex und bietet von allem etwas, so wie man es von einem solch alten Whisky erwartet. Geschmacklich schließt er gut an, hält sich aber für meinen Geschmack deutlich zu kurz im Mund und bietet dort nur ein eingeschränktes Vergnügen. Preislich dürfte er wohl um die 300 € liegen, was angesichts seiner „Schwächen“ für meinen Geschmack zu viel Investition für eine Flasche wäre.

Rating: ✰✰✰ ✰✰✰✰

Summary in english: There are a lot of maritime notes, salt and fresh sea breeze, despite the intense cask influence, which delivers aromas like rum soaked dried fruits, plums, tobacco and, yes, unfortunately also obvious sulphuric notes to the whisky. Toffee, red wine, sour strawberries, sweet flowers, fresh hay and clean gauze do follow immediately, and everything seems to be nicely harmonious and complex. On the palate, the malt starts to appear quite powerful, but quickly loses its power again, and delivers flavours of dried fruits, toffee, marzipan, tobacco, herbal tea, heather, and develops from sweetness to dryness to spices very continuously. The finish is only middle-long and thin, with a bit of heather, honey sherry and salt. So take away the sulphur in the nose, and add  more power and fullness to the taste, and you have a very good whisky. But this one is just an average one with a too high price, considering its quality. But that´s of course just my opinion…

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