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Loch Lomond 1966/2011, OB

19 Jun

Leider fehlt mir hier ein Flaschenfoto, aber unter diesem Link ist eine Abbildung der Flasche zu finden.

Nase: Extrem aromatisch, sehr süß und fein zugleich, so umschmeichelt er meine Nase. Dabei zeigen sich anfangs frische Küchenkräuter, wie Petersilie, Dill, Porree, aber schnell mischt sich saftige Fruchtigkeit unter, erinnert an Pfirsiche, Ananas, Himbeeren und gezuckerte Grapefruit. Die ganze Aromatik ist in ein süßes Gewand aus Vanille in Puderzucker gewickelt, und auch Düfte von Zimt, Ingwer, Senfgurken, frischen Tomaten und Feigen kommen hinzu, durchzogen von einem mineralischen Unterton.

Loch Lomond 1966

Mund: Recht süß, mit etwas Sherry (?), süßer Frucht, Vanille und zarter Gemüsigkeit. Für seine 40 %vol erscheint er erstaunlich kraftvoll und süffig, und ein deutlich präsenter Eichenton kommt schnell hinzu. Trotzdem bleibt das alles verhältnismäßig ausgewogen, und mit der Zeit kommen Eindrücke von Kokos, Toffee, Salz, erdigen und grasigen Noten hinzu.

Abgang: Recht lang, leider etwas fade, strohig und eichentönig.

Fazit: Mal abgesehen von dem etwas schwachen Abgang, ist dies ein wunderbarer Whisky, der trotz der sehr langen Reifezeit erstaunlich ausgewogen in Erscheinung tritt. Besonders die Nase ist einfach nur umwerfend, auch wenn ich mir vielleicht noch 3 %vol mehr gewünscht hätte, was den Abgang vielleicht noch ein wenig geschmackvoller hätte ausfallen lassen können.

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰✰✰

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