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Lagavulin 12 yo, OB 1980-er

07 Aug

20160211_172235

Nase: Wie so oft bei Lagavulin steht sofort viel Jod im Glas, dazu Karamell, Fudge, Seetang und perfekt integrierter Rauch. Erde, Lehm, Waldboden, unterschwellig mit zitrusartiger Frucht, die dem Malt eine gewisse Frische verleiht und ihn nicht allzu schwergewichtig erscheinen lässt. Dann süße Orangenmarmelade, Ahornsirup, Waldhonig und Kräuterbonbons. Optimale Harmonie!

LAgavulin 12 yo white label

Mund: Relativ trocken und leicht im Stil, nun mit mehr Rauch, maritim, deutliche Kräuternoten, Jod, Salz und Lakritze. Durchzogen wird der Geschmack von säuerlicher Frucht, aber auch Tabak, Kaffee und geräucherter Speck kommen hinzu.

Abgang: Mittellang, trocken, mit Kaffee, Schwarztee und Asche.

Fazit: Ein Lagavulin aus der Zeit hat natürlich immer eine gewisse Faszination und Qualität, was erwartungsgemäß auch mit einer traumhaften Harmonie der Aromen einhergeht. Trotzdem kann er nicht ganz mit den älteren Versionen mithalten, die besonders geschmacklich noch voller und vielschichtiger sind, und ebenso durch etwas fruchtigeren Sherry bestechen. Ein perfektes Beispiel dafür ist der Zola Import aus den 1970-ern. Trotzdem bleibt auch dieser hier ein Paradebeispiel für einen hochqualitativen oldstyle Islay Malt.

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰✰✰

 

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