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Glenglassaugh 30 yo, 44,8 %vol, OB 2013

19 Aug

Ja, wenn ich doch nur mal wieder nicht vergessen hätte ein Foto von der Flasche zu machen…naja, dann muss halt wieder die Whiskybase herhalten, wo alle wichtigen Informationen zu diesem Malt zu finden sind.

Nase: Etwas zurückhaltend, aber schon erkennbar fruchtig, mit Mangos, Bitterorangen, Zitrus und Grapefruit, aber auch etwas Sherry, Bienenwachs, frischer Tabak und ingwerartige Würze sind zu erkennen. Ein paar Tropfen Wasser, und er öffnet sich schnell, wird freigiebiger, Menthol, Vanille, Kokos aber lässt nun auch eine gewisse alkoholische Schärfe hervortreten.

Glenglassaugh 30 yo

Mund: Die Fruchtigkeit zeigt sich hier nur kurz am Anfang und wird dann schnell von herberen Tönen verdrängt, Schwarztee, Kräuter, Bittermandel, deutliche Eiche, Kakao und Adstringenz. Intensive Trockenheit und einen filigranen Stil kann dieser Malt nicht verheimlichen, und so dünnt er etwas schnell aus.

Abgang: Zwar recht lang, aber etwas bitter, trocken und fade.

Fazit: Dass man beim Thema Fruchtigkeit bei solch alten Whiskies nicht immer von der Nase auf den Gaumen schließen kann, das zeigt diese Abfüllung ganz deutlich. Die Eiche hat hier im Geschmack eine Präsenz, die leider eindeutig zu Lasten der Harmonie geht und sie bringt ihn eben genau aus der Ausgewogenheit, die das Aroma verspricht. Trotzdem bleibt die Grundqualität sehr hoch, und Genießer, die die herbe Trockenheit mögen, werden ohne Einschränkungen auf ihre Kosten kommen.

Rating: ✰✰✰✰✰✰✰

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