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Ardbeg Uigeadail, OB 2008 (L8 316)

18 Dez

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Nase: Der Rauch zeigt sich nur kurz, dann sofort viele Kräuter, herb, aber auch süß, wie Kräuterbonbons vielleicht. Hier zeigt sich auch ein recht intensiver Sherryfass Einfluss, der ja bei den Abfüllungen in seiner Intensität immer wieder schwankt und insbesondere bei den ganz aktuellen Versionen weniger geworden zu sein scheint. Wie auch immer, in dieser Flasche von 2008 ist er deutlich präsent, dazu kommt etwas Fudge, das Aroma eines alten Madeiras, Tabak, Erde, frisches buttriges Hackfleisch und gezuckerte Grapefruit im Hintergrund.

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Mund: Süß, salzig, wieder mit recht viel Sherry, Kandiszucker, Heidekraut, Bacon, Tee und Tabakblättern. Das Mundegefühl ist dabei überraschend leicht, der Alkohol gut integriert, und irgendwie fehlt mir hier die Explosivität des Uigeadail, die ich sonst immer am Gaumen gefunden habe. Rauchnoten finde ich hier allenfalls gut integriert und eher im Hintergrund.

Abgang: Überraschend kurz für einen Ardbeg, trocken, eichen- und kräutertönig.

Fazit: Einen Uigeadail mit eher kurzem Abgang…dass ich sowas noch erleben darf. Und auch sonst ist er geschmacklich leichter als alle anderen Uigeadails, die ich bisher im Glas hatte. Die Aromatik dagegen ist wie gewohnt superb!

Rating: ✰✰✰✰

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