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Bowmore 1966/2000, Hart Brothers Finest Collection, 42,6 %vol

16 Apr

Nase: Jahhh, das ist sie, die tropische Fruchtigkeit, die diese alten Bowmore geprägt und zu einem der herrlichsten Genüsse auf Erden gemacht hat. Alles, was man sich so vorstellen kann, Maracuja, Johannisbeeren, Mandarinen, Grapefruit, Mangos, dazu Vanillezucker, und eine wunderbar frische und aromatische Seebrise. Salz, Jod, viele florale Töne, süßes Karamell und etwas Honig. Rauch? Naja, vielleicht unterschwellig und perfekt integriert, aber alles andere als überlagernd oder dominant.

Mund: Zuerst süß, Vanille, Puderzucker und Karamell, und dann plötzlich kommt sie, die nervöse Frucht, die den besten 1976-er Tomatins das Wasser reichen könnte, Cassis, Passionsfrucht, Honigmelone mit Serrano Schinken und gezuckerte Grapefruit. Dann erdige Noten, Tabakblätter, etwas herber also, aber immer unterlegt und durchzogen von dieser herrlichen Frucht. Nach und nach wird er noch etwas floraler und auch trockener, verliert aber dabei seine Saftigkeit nicht.

Abgang: Lang, vielleicht nun minimal ausgedünnt, aber immer noch fruchtig, salzig, karamellig und ganz fein herb.

Fazit: Ein absoluter Traum dieser Malt, auch wenn ihm zur „Über“-Perfektion vielleicht noch das eine oder andere Volumenprozent gefehlt hat. Das aber ist Jammern auf allerhöchstem Niveau!

Rating: ✰✰✰✰✰

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